JLL: Hochphase des Wohnungspreisanstiegs ist vorbei

von Robert Heimhuber
29.07.2018

Die besten Zeiten des Miet- und Kaufpreisanstiegs auf dem Wohnimmobilienmarkt dürften in den Metropolen hinter uns liegen, sagen die Researcher von JLL in ihrer Halbjahresanalyse 2019.

Im ersten Halbjahr 2019 hat die Mietpreisentwicklung auf dem Wohnimmobilienmarkt in den von JLL untersuchten acht Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart und Leipzig) erneut an Dynamik verloren. Im Schnitt betrug der Zuwachs der Angebotsmieten gegenüber dem Vorjahreswert noch 2,3%. Das Wachstum im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 (4,9%) und zum Fünfjahresschnitt (5%) schwächte sich also ab. In München, Düsseldorf und Leipzig gingen die Angebotsmieten im Schnitt sogar leicht zurück, sagt JLL. München bleibt mit 19,45 Euro/qm dennoch weiterhin die teuerste Stadt. Den größten Anstieg gab es mit +4,7% auf 11,65 Euro/qm in Berlin, außerdem zogen die Mietpreise in Frankfurt (3,4%), Köln (3%) und Hamburg (2,4%) an.

Schwächere Dynamik bei Kaufpreisen

Die Kaufpreise der angebotenen Eigentumswohnungen sind im Mittel mit 6,7% deutlich stärker gestiegen als die Mietpreise. Allerdings erkennt JLL eine „leicht abgeschwächte Dynamik“ und verweist auf den Fünfjahresdurchschnitt von 8,3%. Möglicherweise zeige sich, dass infolge des verlangsamten Mietpreiswachstums auch die Bereitschaft, hohe Kaufpreise für Eigentumswohnungen aufzubringen, gesunken sei, vermutet JLL.

Quelle: Immobilienzeitung.de

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